Schwerpunktpraxis Handchirurgie

Die Handchirurgie umfasst die Diagnostik und Therapie (operativ und konservativ) von Ver- letzungen, angeborenen und erworbenen Funktionsstörungen sowie entzündlichen und nicht entzündlichen Erkrankungen der Hand und des Armes.

Mit der Handchirurgie beschäftigen sich hierfür besonders ausgebildete Fachärzte, die im Anschluss an ihre Facharztausbildung eine spezielle Weiterbildung mit abschließender Prüfung in Handchirurgie erfahren haben. Wegen der herausragenden Bedeutung der Hand für unsere Sinneswahrnehmung hat sich die Handchirurgie in den letzten Jahren als eigenständiges Fachgebiet etabliert.

Handverletzungen

Schnittverletzungen, Stürze, Arbeitsunfälle usw. können zu akuten Verletzungen der Hände wie Quetschungen, Knochenbrüchen, Durchtrennungen von Sehnen, Nerven und Gefäßen, Reißen von Bändern und zu Hautdefekten führen, die eine sofortige operative oder konservative Behandlung erforderlich machen. Auch angeborene Fehlbildungen, durch Abnutzungserscheinungen entstan- dene Veränderungen oder einstige Verletzungen und Unfälle hinterlassen Folgen, die einer späteren Korrektur bedürfen. Die Behandlung der Nervenverletzungen, ihrer Folgeschäden oder die Nervenkompressionssyndrome sowohl der oberen als auch der unteren Extremität gehören ebenfalls in dieses Fachgebiet. 
Im Verlauf der Rheumatoiden Arthritis (Rheuma) sind auch die Hände sehr oft betroffen. Die Rheuma-Chirurgie der Hände versucht durch spezielle Eingriffe in diesem Bereich die Funktion möglichst zu erhalten oder wiederherzustellen.

Unser angestrebtes Behandlungsziel ist die Erhaltung oder Wiederherstellung einer gut fühlenden, greiffähigen, beweglichen und schmerzfreien Hand. Die handchirurgischen Eingriffe können fast immer ambulant durchgeführt werden.